Oceanwell Engagement

Protect the Ocean – unser Ostsee-Projekt.

Schon seit 2015 unterstützt Oceanwell mit der Initiative Protect the Ocean Projekte, die sich aktiv für den Meeresschutz einsetzen. Unser Pilotprojekt widmet sich dem Schutz der Meeresschildkröten in Westafrika. Inzwischen sind wir auch in heimischen Gewässern aktiv! Schon mal etwas von Geisternetzen gehört?

Die Gefahr.

Geisternetze sind Fischernetze, die zurückgelassen wurden oder sich bei schlechtem Wetter losgerissen haben. Jedes Jahr gehen auf diese Weise in den Meeren tausende Netze, Fangkörbe und Angelleinen verloren. Allein in der Ostsee geht man von 10.000 Fischernetzen jährlich aus.

Fischer und auch Angler sind häufig in der Nähe von Wracks unterwegs, weil sich hier besonders viele Fische sammeln. Denn Wracks bieten Meeresbewohnern besonders gute Versteckmöglichkeiten. Wenn sich bei Sturm eine Reuse oder ein Stellnetz in der Ostsee losreißt, bleibt es oftmals an einem Wrack hängen. So können Geisternetze zur Todesfalle werden für Krebse, Seeskorpione, Dorsche und auch für Vögel sowie die ohnehin gefährdeten Schweinswale.

Ein weiteres Problem: Fischernetze werden aus Kunststoffen gefertigt. Landen sie im Meer, zersetzen sich die Netze langfristig zu Mikroplastik, welches in die Nahrungskette gelangt. Die Folgen dieses Prozesses für Mensch und Umwelt sind heute noch wenig erforscht.

Die Bergung der Geisternetze.

Oceanwell unterstützt den Umweltverein One Earth – One Ocean (OEOO) bei der Bergung von Geisternetzen in der Ostsee. Es geht darum, Plastikmüll aus dem Meer zu holen - ein Tropfen auf den heißen Stein? Nein, denn es geht auch darum, das Thema Meeresschutz an die Öffentlichkeit zu bringen; den Menschen bewusst zu machen, welch Schätze das Meer für uns bereithält. Für unsere Oceanwell-Produkte ist das Leben im Meer Quelle und Inspiration zugleich ...

Der Verein OEOO setzt für die Bergung von Geisternetzen sein Müllsammelschiff ein: die SeeKuh. Sie dient als Basis für die Tauchgänge. Gesichtet und geborgen werden die Geisternetze durch Mitglieder der Scientific Diving Association (SDA) aus Kiel. Die Ausfahrten finden an verschiedenen Orten statt - dort, wo sich durch Wracks, Untiefen oder Strömung Netze ansammeln und verhaken. In der Ostsee finden sich solche Stellen z. B. in der Kieler Bucht, vor Fehmarn oder auch in dänischen Gewässern.

Unterwegs in heimischen Gewässern

Im Juli 2020 war Oceanwell erstmals auf der SeeKuh mit dabei. Gestartet sind wir von Kiel-Schilksee aus. Die Fotos erzählen von unserer ersten Bergungsfahrt.

Übrigens, in unserem Blog, auf Youtube und Facebook findest du eine ganze Menge mehr zu unseren Aktionen.

 

Fotos auf dieser Seite: Nikolas Linke/oceanBASIS

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